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Inspired by Nature – mein Leben jenseits aller Gesundfuttertrends

Lass Dich von der Natur inspirieren und lausche auf das, was Dein Körper Dir sagt.

Ist es nur meine gelenkte Wahrnehmung?… oder geht es Dir auch so: Essen bzw. unsere Ernährung rückt immer mehr in den Lebensmittelpunkt. Der Gedanke „Du bist, was Du isst“ hat sich so außerordentlich in unserem Denken manifestiert, dass es mittlerweile schon fast ein gesellschaftliches „NoGo“ ist, auch mal genüsslich in ein Weißmehlbrötchen zu beißen.

Glücklicherweise gehöre ich zu jener (mittlerweile) seltenen Spezies, die nicht von einer Gluten- Lactose oder sonst einer Intoleranz heimgesucht werden.

Intoleranz hat sich im weitesten Sinne (also nicht nur im Bezug auf Ernährung) bislang nicht  in meinem Leben manifestiert.

Glücklicherweise???

Ach…hab ich da wirklich nur Glück gehabt? Ist das eine Laune der Natur? Purer  Zufall?

Mein Motto im Falle von Anwandlungen der Intoleranz lautet: Alles, was ist, darf sein. Sonst wäre es ja nicht.

Warum es ist, erforsche ich  mit offenem Herzen, mit Mut und Hingabe. Das ist nicht immer schön, macht oft auch keinen Spaß, doch führt es mich immer in Stückchen näher zu meinem wahren Wesenskern.

Und das befreiende Gefühl, wenn ich den inneren Widerstand gegen etwas oder jemanden aufgebe, ist so wundervoll, dass es das Wort „Toleranz“ nicht einmal annähernd trifft.

Es ist pure Liebe!

So habe ich tatsächlich vor kurzem auch die vegane Küche in mein Leben integriert. Leute, es gibt echt sooo tolle vegane Rezepte, da mag ich auf keinen Fall mehr darauf verzichten.

Genauso wenig, wie auf ein gelegentliches Weißmehlbrötchen oder ein Stück Bio-Käse, oder die Rucola Pizza vom Isola Bella oder dem Prawn – Curry von Sameer`s  Mutter in Indien…

Inspired by Nature: einfach in den Körper lauschen….mal fragen, was er gerade wirklich braucht und es ihm dann, ohne Wenn und Aber geben.

 

Hier noch eine meiner Neuentdeckungen:

Rote Linsen – Karotten – Süppchen (4 Personen)

500 g Bio Karotten, geputzt und in Stücke geschnitten

500 ml Wasser, ½ TL Bio Gemüsebrühe

1 Tasse rote Linsen

1 TL schwarze Senfsamen

1 EL Ghee (oder für Veganer: Rapsöl)

Jeweils ½ TL Fenchelsamen, Kreuzkümmel, Bockshornkleesamen

¼ TL Asafoetida

1 Tasse Kokosmilch

Salz, Pfeffer, Zitronensaft

2 EL Masalum*

Frische Korianderblätter zum bestreuen

 

Los geht’s:

Das Ghee in einem Topf erhitzen, Senfsamen darin rösten, bis sie „ploppen“.

Mit Wasser ablöschen, Gemüsebrühe  und die Karotten hinzufügen. Asafoetida hinzugeben und bei mittlerer Hitze kochen. Nach fünf Minuten die Linsen hinzufügen und langsam mit Deckel köcheln lassen.

Inzwischen die Gewürze in einer Pfanne, ohne Fett kurz anrösten und in einem Mörser zerstoßen, zu den Karotten geben.

Nach ca. 15 Minuten die Suppe pürieren, Kokosmilch hinzugeben und nochmals kurz köcheln lassen ggf. noch etwas Wasser hinzu.

Zum Schluss das Masalum hinzugeben, mit reichlich Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken und mit den frischen Korianderblättern bestreuen.

Lass es Dir gut schmecken!


 *Basisrezept Masalum

2 cm Ingwer (fingerdick)

½ Bd frischer Koriander

1 rote Chilischote ohne Kerne

1 TL Kurkuma

2 EL Kokosmehl

50 ml. Bio-Rapsöl

 

Alle Zutaten in einem elektrischen Mörser zerkleinern und miteinander vermischen. Es entsteht eine krümelige Paste, die Du gut in ein Schraubdeckelglas abfüllen und 1 Woche im Kühlschrank  aufbewahren kannst. Mit der Paste kannst Du allen Gerichten einen indisch-würzigen Touch verleihen.

 

with love and passion,

Ari vom Yogaschlösschen

 

 

 

 

 

 

 

 

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